Bei der Teilnahme an der OFFENEN BÜHNE FÜR LAIEN im
Kaffeehaus fanden die Beiträge von Margarethe Preiß so großen Anklang,
dass sie dort bald ein komplettes, viel umjubeltes Solokonzert vor vollem Haus
aufführen konnte. Aber sie zieht es vor, zusammen mit Kollegen aufzutreten - so
wie heute.
Die spätberufene Musikerin aus der Schule des
vielseitigen Interpreten Robert Dawo, mit dem sie nicht minder gerne "duettiert", interpretiert heute mit ihrer warmen und ausdruckvollen Stimme ihre eigenen Chansons und Balladen - und weiß, diese gekonnt mit passenden, selbst verfassten lyrischen Sprechtexten zu verbinden.
Berthold Hemmen, Pianist und heute ausnahmsweise auch mal
wieder Vokalist, liebt gleichermaßen das Musizieren mit anderen („Inside Out",
mit Freunden von „Chorwurm", mit „Fisherman" etc.). Nur wenn die
Location stimmt und sich verzauberbare Seelen einfinden, greift der Mitbetreiber
des „Kaffeehauses" auch schon mal als Solist in die Liederkiste seiner zahlreichen Chansons, allesamt Lieder, die ihm besonders
am Herzen liegen.
Die Interpretationen von Margarethe Preiß und
Berthold Hemmen (vielleicht das ein oder andere auch im Duett ?) sind
weniger traurig als hoffnungsvoll, weniger plakativ düster als subtil komisch; und bald wird spürbar, dass diese
Stimmungen vorzügliche Instrumente in sich bergen, um den Krankheiten der Gegenwart zu
Leibe zu rücken.
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