Special guest: KARIN GRAF (percussion)
Ibos senegalant
saarkastisches Programm:
„SCHWARZ DRÜBER !!!"
- Comedy, Kabarett, Musik und schwarze
Weisheiten -
"Wer
hat Angst vor´m schwarzen Mann?" - „Niiiieeeemand!!!"
„.....und
wenn er kommt???" - „Dann
laufen wir!"
Dieses
Spiel gehörte zum Stoff des Sportunterrichtes in vielen saarländischen
Grundschulen. Ganz so viel Feindbild sah man nicht, als der „schwarze Mann" in
persona ins Saarland kam.
Ibrahima
Khalilou Rassoul Kharitou Yallah Sëtou Bour Sine Coumba Ndoffène Diouf ibn El
Hadj Papa Magatte Ndiaye aka Hakuna Matata wurde zunächst einfach nur zu „Ibo",
wie der Georg im Saarland zum „Schorsch" wird (Georg ist ja auch zu
kompliziert).
Diese
Sprachfaulheit der „Saarfranzosen" und die Tatsache, dass weibliche Exemplare
der Spezies mit unbestimmtem Artikel angesprochen werden (es Maria) und die
männlichen alle Adlig sind (de Schorsch, de Heinz usw.: de = frz. Adelsprädikat)
sorgte erst mal für Verwirrung. Der Traum: irgendwann einmal in die Heimat der
Dichter und Denker, der weltberühmten Philosophen vordringen ! Die lange
gedankliche Reise, die in Afrika mit seinem Germanistikstudium begann und über
viele europäische Länder führte, mit der Vorfreude auf die Schrift und Sprache
der richtig Großen: Goethe, Schiller, Nietzsche - diese Reise endete jäh am Saarbrigga Bahnhof:
„Gummo, dohinne dähr!!"
„Wie
bitte, was ???!", dachte „de Ibo" und machte das Beste daraus; schließlich hat
er ja täglich seinen „schwarzen Tag". Er ist sogar stolz darauf, dass er für
die Kinder, mit denen er trommelt, singt und tanzt und denen er Geschichten aus
der Heimat und aus seinen Büchern erzählt, einfach nur „de Ibo" ist. Ein
bisschen eitel ist er aber schon: in seinem Stand-up-Programm für und über
Saarländer und deren Sicht der Dinge, verkörpert er deshalb „Dr. Ibo". (Bei
diesem Doktortitel handelt es sich noch nicht einmal um ein - derzeit allseits
beliebtes - Plagiat, sondern schlichtweg um Blödsinn.)
„Schwarz
drüber!!!" hat er es genannt und trifft es damit ziemlich genau. Senegalant und
saarkastisch beobachtet er gewissenhaft die Menschen um ihn herum und die
alltägliche, typisch saarländische Situationskomik. Ungeniert bedient er die
Klischees wie die berühmten „Striefen" im Hochdeutsch der Saar, karikiert seine
Mitmenschen, die sich wie „e Häwwel" benehmen und nimmt sich selbst auf die „Schipp"
mit Aussprüchen à la: "Fier eisch Saarlänna siehn mir Bimbos doch alle gleich
aus !" Selbst ein einfacher Bäckereibesuch ufert eindeutig in zweideutige
Völkerverständigung aus.
Erleben
Sie Dr.Ibo auf der Bühne, unfreiwillig komisch durch seine Körpersprache und
einem Dialekt, der so gar nicht zum optischen Erscheinungsbild passt.
Also:
„Wer hat Angst vor´m schwarzen Mann?" - „Niiiieeemaaand!!!"
„...und
wenn er kommt ??" - „Dann gehen wir hin!"
Allez hopp, dann!
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